
Die Bevölkerung der Online-Shopper entwickelt sich rasch zunehmend in Deutschland - ein zentrales Thema für den Unternehmer, der einen Online-Vertriebskanal eröffnen will.
Die repräsentative Studie ACTA 2008 über Online-Shopping wurde vom Institut für Demoskopie Allensbach auf eine Stichprobe von 10.000 Personen durchgeführt. Laut dieser Studie shoppen knapp zwei Drittel (63,3%) der Deutschen zwischen 14 und 64 Jahre online. In den letzten 5 Jahren ist die Zahl der Online-Käufer in Deutschland von 40% angestiegen.
Die Studie präsentiert weiterhin beeindrückende Ergebnisse in der Entwicklung dieser Online-Shopper-Bevölkerung in Bezug auf die Kauffrequenzen. Besonders die Gruppen von Shoppern mit hohen Kauffrequenzen pro Jahr haben in den letzten 5 jahren stark zugenommen (5 bis 9 Käufe im Jahr: +76% / Mehr als 10 Käufe im jahr: +76%). Diese Fakten zeigen, dass das Online-Shopping ein fester Bestandteil des Einkaufsverhaltens der Deutschen, sowie ein zentraler Treiber des Konsums in Deutschland geworden ist.
Laut der gleichen Studie ACTA 2008 sind die vom Online-Shopper meistgenutzten Informationsquellen für die Produktrecherche in erster Linie Preisvergleiche (58%), Testberichte (54%) und Herstellerseiten (53%). Viele Online-Käufer sehen auch die Kommentare von anderen Nutzern (44%) und Diskussionsforen (19%) als relevant für ihre Recherche.
Laut der repräsantativen Webmonitor-Studie des Forsa-Instituts und des Wirtschaftsverbands BITKOM vom Dezember 2008 sind mit jeweils einem Anteil von 31 Prozent aller Käufe die bevorzugten Zahlungsweisen Rechnung und Vorkasse. Die Einzugsermächtigung wird an dritter Stelle von 18 Prozent der Deutschen genutzt. Die restlichen verwendeten Zahlungsverfahren sind Nachnahme (16 Prozent), Kreditkarte (15 Prozent) und spezielle Internetbezahlsysteme wie Paypal oder Click and Buy (11%).
Laut einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens GfK von Mai 2008 halten 63.3 % der 1016 repräsentativ ausgewählten Online-Shopper ein Gütesiegel für „wichtig“ oder „sehr wichtig“ für die Kaufentscheidung. Ferner sind Gütesiegel „unverzichtbar“, wenn der Online-Käufer Zweifel an der Seriosität des Shops hat (69,2 Prozent), den Shop noch nicht kennt (66,1 Prozent) oder per Vorkasse bezahlen soll (64,7 Prozent).
Die Umfrage wurde von der Firma Trusted Shops beauftragt. Trusted Shops ist der führende Anbieter für die Sicherheits- und Qualitätsprüfung von Onlineshops in Europa.